Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992

Der Film von Dagmar Schultz vermittelt Audre Lordes Beiträge zu dem deutschen Diskurs über Rassismus, Xenophobie, Antisemitismus, Klassenunterdrückung und Homophobie. Dokumentarfilm, 79 min

Samstag, 06. Dezember 2014 - 18:00 Uhr
fz feministisches zentrum freiburg
Faulerstraße 20 Grethergelände
Bewegungsraum - barrierefrei FÜR: frauen_lesben_trans_inter*



Audre Lorde wurde bekannt als afrikanisch-amerikanische Schriftstellerin und
Ikone in den afrikanisch-amerikanischen und lesbischen feministischen
Bewegungen in den USA. Sie kam 1984 aus New York zur deutschsprachigen
Veröffentlichung ihrer Werke und als Gastprofessorin an der Freien
Universität nach Berlin. In den Jahren 1984 bis 1992 verbrachte sie Monate in dieser Stadt.

Schwarz wie auch Weiß markierte Personen waren zutiefst beeindruckt von der
Begegnung mit der Aktivistin und Schriftstellerin. Audre Lorde bezog ihre Kraft aus ihrer
Außenseiterposition und ihren verschiedenen Identitäten. Dabei hatte sie
eine künstlerisch wie politisch inspirierende und aufrüttelnde Sprache
entwickelt .

der Film zeigt Audre Lordes dichterische Arbeit, ihre klangvolle Stimme, Fotos und Interviews mit
Zeitgenossinnen. Sie weben ein lebendiges Bild der Autorin in Lesungen,
Diskussionen und in privaten Momenten. Gespräche mit Personen, die Audre
Lorde persönlich kannten und mit jungen Frauen, die von ihrem Werk
beeindruckt sind, stellen die Verbindung zur Gegenwart her.

Der Film gibt zudem einen Einblick Audre Lordes Kampf mit ihrer Krebserkrankung.

Als Verlegerin des Orlanda Frauenverlags publizierte die Regisseurin Dagmar Schultz
*Macht und Sinnlichkeit – ausgewählte Texte von Audre Lorde und Adrienne Rich*
und machte die deutsche Leserschaft mit den Autorinnen bekannt.

Veranstalter_innen: www.fz-freiburg.de I www.iz3w.org I www.lebenskuensterlinnen.de