STOP WAR AGAINST WOMEN - 1000 Frauen aus 70 Ländern in Den Haag

100 Jahre Frauenpower mit WILPF. Vortrag: Helena Nyberg mit Bildern zur Frauen-Jahrhundertkonferenz vom 27. bis 29.4.2015

Dienstag, 08. Dezember 2015 - 19:00 Uhr
Centre Culturel Français – Conrad Schroeder Institut e.V.,
Münsterplatz 11 (Kornhaus),
79098 Freiburg

Über Spenden an Frauennetzwerke und Frauenarbeit in Flüchtlingslagern würden wir uns freuen.

Noch heute setzt sich die vor einhundert Jahren gegründete "Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit" (deutsch: IFFF) dafür ein, Wege zu einem dauerhaften Frieden zu finden. Die "Women’s International League of Peace and Freedom (englisch: WILPF)" versuchte in ihrem Gründungsjahr 1915 den ersten Weltkrieg zu verhindern - noch heute, unterdessen aktiv in 35 Ländern weltweit, versteht sie diesen Frieden immer verbunden mit sozialer Gerechtigkeit.

Ihre Mitglieder engagieren sich darin, die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und psychologischen Ursachen von Kriegen zu untersuchen, aufzudecken und zu beseitigen. Sie arbeiten in ihren eigenen Ländern wie auch an der UNO an konstruktiven Friedenslösungen. Frauen, Kinder und ältere Menschen sind die ersten Leidtragenden von kriegerischen Konflikten; deshalb müssen Frauen auch an vorderster Front an Friedensprozessen beteiligt werden.

Genau 100 Jahre nach der Gründung versammelten sich WILPF und Partnerorganisationen wieder in Den Haag, um gemeinsam eine neue, aktive Frauenfriedenspolitik in Gang zu setzen.
Abrüstung, Frieden und Menschenrechte gehören zu den Hauptprogrammen von WILPF. Nach Ausbruch der Revolutionen in Nordafrika und als Antwort auf die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten ist "MENA", das Engagement für den Nahen Osten und Nordafrika hinzugekommen. Hier werden namentlich Frauenprojekte unterstützt, die in ihren Gemeinschaften trotz großer Schwierigkeiten Hoffnung verbreiten.
Die Referentin ist professionelle Dolmetscherin und Mitglied bei Incomindios und bei WILPF; seit 1980 setzt sie sich als Aktivistin für die Rechte der Indigenen Völker und für Frauen ein – an der UNO arbeitet sie in verschiedenen Gremien mit und engagiert sich gegen den Uranabbau auf Ureinwohnerland. Sie hat WILPF-Schweiz 1984 mitbegründet und ist Internationales Vorstandsmitglied dieser ältesten Frauen- Friedensorganisation mit Sektionen in 35 Ländern.

„Es braucht uns auch in 100 Jahren noch – bis es keine Gewalt gegen Frauen mehr gibt“

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V., Eine Welt Forum Freiburg e.V. und Centre Culturel Français Freiburg