Das Programm - Aktionstage 2014


25-11-2014


"Frei leben ohne Gewalt"

Dienstag, 25. November bis Mittwoch, 10. Dezember 2014
Rathaus • Rathausplatz 2-4, 79098 Freiburg

Die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau nimmt auch in diesem Jahr wieder an der von TERRE DES FEMMES initiierten bundesweiten Fahnenaktion "Frei leben ohne Gewalt" teil.

Buchschaufenster bei Thalia

Dienstag, 25. November bis Mittwoch, 10. Dezember 2014
Thalia-Buchhandlung Herder & Thalia, Kaiser-Joseph-Straße 180, 79098 Freiburg

Im Aktionszeitraum werden im Buchschaufenster informative und spannende Medien/Bücher ausgestellt, welche die Situation von Frauen in unserer Gesellschaft, mit dem Schwerpunkt "sexuelle Gewalterfahrungen", aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

 Soli-Aktion und Info-Kampagne zum § 177 in Freiburger Cafés, Kneipen, Restaurants und Clubs

Dienstag, 25. November bis Mittwoch, 10. Dezember 2014
Verschiedene Freiburger Cafés, Kneipen, Clubs und Restaurants

Frauenhorizonte e.V. - gegen sexuelle Gewalt ist die Freiburger Anlauf- und Fachberatungsstelle für Frauen und jugendliche Mädchen, die sexuelle Übergriffe erlebt haben.

Für die Freiburger "16 Tage-Aktion" hat sich Frauenhorizonte auf den ersten Blick ungewohnte Kooperationspartner_innen gesucht: Freiburger Clubs, Cafés und Gaststätten, die während der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" mit zahlreichen Benefiz-Aktionen die Arbeit von Frauenhorizonte unterstützen. Zusätzlich wird in diesem Rahmen über das Thema sexualisierte Gewalt und die Reform des sog. "Vergewaltigungsparagraphen" § 177 informiert.

"Die Kunst der Heilung"

 Fotoausstellung #Project Unbreakable

Dienstag, 25. November bis Samstag, 13. Dezember 2014
Amt für Bürgerservice - Wartebereich Erdgeschoss, Basler Straße 2, 79100 Freiburg - Eintritt frei

"Project Unbreakable – the beginning of healing through art" ist ein Projekt gegen sexualisierte Gewalt, der amerikanischen Fotografin Grace Brown. Brown begann Menschen zu fotografieren, die sexuelle Übergriffe erlebt haben. Über 2000 Bilder sind so entstanden, auf denen die Betroffenen Plakate mit Worten und Aussagen der Täter hochhalten. Grace Brown veröffentlicht die Bilder in anonymisierter Form auf ihrem Blog. Viele der Betroffenen wollen dennoch ihr Gesicht zeigen. "Niemand kann dich zerstören, diese Botschaft möchte ich allen mitgeben", sagt Brown, "niemand ist mit seiner Geschichte allein".

Sondersendung zu den Aktionstagen "16 Tage gegen Gewalt an Frauen"

RDL Morgenradio

Dienstag, 25. November 2014 • 08:00 bis 09:00 Uhr
auf 102,3 MHz oder per livestream auf rdl.de

Beiträge und Hintergründe zum Auftakt der Aktionstage

Gewalt in Partnerschaften

Dienstag, 25. November 2014 - 19:00 Uhr
Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, 79098 Freiburg
Eintritt frei

Gewalt in Partnerschaften - Vergleich zwischen der tatsächlichen und rechtlichen Situation in Deutschland und der Dominikanischen Republik. Regina Schaaber, Rechtsanwältin aus Freiburg und Beatriz Diaz, Juristin aus der Dominikanischen Republik

Rund 1/4 der Frauen in Deutschland haben körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner oder früheren Partner erfahren. Durch die polizeiliche Wegweisung und das Gewaltschutzgesetz hat sich seit dem Jahr 2002 die rechtliche Situation für die Opfer von Partnergewalt verbessert. Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit ist gestiegen. Es gibt rund 400 Frauenhäuser, viele spezialisierte Beratungsstellen und weitere Hilfsangebote. Dennoch sterben mehr als 100 Frauen pro Jahr durch Partnergewalt.

25. November 2014
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Aufbegehren

Dienstag, 25. November 2014 - 12 Uhr
Augustinerplatz

Ein Stadtspaziergang mit Fash-Mob eröffnet am Dienstag, den 25. November um 12 Uhr auf dem Augustinerplatz die 16-tägige Kampagne "Stopp – Keine Gewalt gegen Frauen" in Freiburg.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Gesichter: von der Belästigung, über alltägliche sexuelle Anmache, psychische und/oder körperliche Misshandlung, sexuellen Missbrauch, der Verletzung elementarer Menschenrechte wie der Verweigerung von Bildung oder reproduktiven und sexuellen Rechten - bis hin zur Tötung. Und: Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein Tabu-Thema - im privaten wie im öffentlichen Raum, hierzulande wie auch weltweit.



26-11-2014


Im Rahmen von CINEMA fairbindet

Mittwoch, 26. November 2014 - 19:30 Uhr
Kommunales Kino Freiburg - Eintritt 6€ / ermäßigt 4€.

CONCERNING VIOLENCE
Schweden/USA/Dänemark 2014 / 85 Min. / Regie: Göran Hugo Olsson / deutsche Untertitel

"Concerning Violence – Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence" setzt sich mit den afrikanischen Befreiungsbewegungen der 60er, 70er und 80er Jahre auseinander. Neu entdecktes Archivmaterial über die gewaltvolle Konfrontation mit den Kolonialmächten wird kombiniert mit Zitaten aus Frantz Fanons Text zur Entkolonialisierung "Die Verdammten dieser Erde". Die Musikerin Lauryn Hill erweckt die Textstellen mit ihrer Stimme zum Leben. Die Analysen Fanons über die Folgen der Kolonialisierung Afrikas und sein Plädoyer für den Aufbau einer gerechteren Welt sind ebenso Thema des Films wie die Emanzipation der Frau, die mit der kolonialen Befreiung zusammengehört. • Vor der Aufführung am 26. November präsentiert die Künstlerin Jazzmin Tutum aus Gabun/Jamaika in ihrer Perfomance lyrisch-perkussive Sounds und eine Manuskriptlesung aus ihrer neuesten Arbeit. Die Themen sind: colonial and postcolonial history, unwelcome explorers of the 21th century, women in war zones.



27-11-2014


Donnerstag, 27. November 2014 - 19:00 Uhr - Eintritt frei
Centre Culturel Français Freiburg – Conrad Schroeder Institut e.V.,
Münsterplatz 11 - Im Kornhaus, 79098 Freiburg

Der Spanische Spielfilm von Fernando León de Aranoa erzählt von zwei Frauen in Madrid, zwei Prostituierten, zwei Prinzessinnen. Auf der einen Seite steht die spanische Caye, die schon seit längerer Zeit "im Geschäft" ist und auf der anderen Seite Zulema, eine illegale Immigrantin, die aus Santo Domingo kommt und auf der Suche nach einem besseren Leben in Spanien gestrandet ist. Erzählt wird von ihrem Alltag, ihren Träumen und Sehnsüchten in einer Welt der verkauften Körper. Anfangs auf unterschiedlichen Seiten werden die beiden Protagonistinnen bald zu Komplizinnen – Prinzessinnen auf der Suche nach ihrem Königreich …. Im Anschluss an den Film werden Beate Huschka von FreiJa und Simone Heneka von P.I.N.K. erörtern, inwieweit die Situation in Madrid auf Freiburg übertragbar ist und wie vielfältig sich die Lebenssituationen der Frauen darstellen, die innerhalb der Prostitution in Freiburg tätig sind.



28-11-2014


Vortrag in Englisch mit deutscher Übersetzung

Freitag, 28. November 2014 - 19:30 Uhr - Eintritt frei
Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17, 79098 Freiburg

Seit fast vier Jahren gibt es Bürgerkrieg in Syrien. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Der Libanon hat fast 1.200.000 Menschen aufgenommen, davon ca. 78% Frauen und Kinder. Reguläre Flüchtlingslager gibt es nicht, die Geflohenen leben in Zeltstädten ohne ausreichenden Zugang zu Versorgungseinrichtungen. Die meisten Flüchtlinge sind traumatisiert durch die große Brutalität des Kriegs. Auch für viele Libanesen wird die Not der Flüchtlinge zunehmend zum Problem: Wohnraum wird knapp und teuer, während die Löhne wegen der vielen billigen Arbeitskräfte sinken. • Gemeinsam mit der libanesischen Frauenorganisation KAFA betreut AMICA e.V. seit August 2014 Frauen, die unter der Gewalt leiden. Hiba Abbani, Projektmanagerin der libanesischen Frauenorganisation KAFA, Laila Shaherlivon von der Syrian Women League sowie Dagmar Ihlau von AMICA e.V. berichten über ihre Arbeit vor Ort und die aktuellen Lage im Libanon.

Freitag, 28. November 2014 - 19:30 Uhr - Eintritt frei
Albert-Ludwigs-Universität, Kollegiengebäude I, HS 1098,
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

"The Cut" dokumentiert auf sehr direkte Art die Gemeinschaft in einem kenianischen Dorf, in der die Genitalverstümmelung von Mädchen und jungen Frauen sich hartnäckig hält. Zahlreiche Interviews porträtieren Menschen, die die "Tradition" aufrechterhalten, aber auch die Gegenbewegungen, die wach werden. Das Gespräch mit der Regisseurin Beryl Magoko, dem Produzenten Andreas Frowein und einer Vertreterin des Freiburger Vereins MigraZentrum im Anschluss wird die Eindrücke des Films vertiefen und einen zusätzlichen Akzent auf die Thematik in Europa legen.



29-11-2014


Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
Grundkurs für Mädchen von 14 – 17 Jahren

Samstag, 29. November - 11:00 - 16:00 Uhr
& Sonntag, 30. November 2014 - 11:00 - 15:00 Uhr
Saal der BewohnerInitiative,
Langemarckstraße 97, 79100 Freiburg, 1. OG

Wen-Do ist für Mädchen und junge Frauen, die ihre Kräfte nutzen und die lernen wollen, sich durchzusetzen, sich behaupten und verteidigen zu können. Die eigenen Stärken kennen und besser für sich einsetzen – nicht nur in gefährlichen Situationen, sondern im ganz gewöhnlichen Alltag, "nein!" sagen – Grenzen setzen. Was wirkt gut gegen Belästigungen oder üble Anmache? Wenn du übergangen, lächerlich gemacht, ausgegrenzt oder sogar körperlich angegriffen wirst?

und Vortrag von Clemens Jürgenmeyer, Arnold-Bergstraesser-Institut

Samstag, 29. November 2014 - 19:30 Uhr - Eintritt frei
Strategiehaus* der Raiffeisenbank Gundelfingen,
Alte Bundesstraße 58, 79194 Gundelfingen

Der Film "Indiens Zukunft in Frauenhänden" setzt sich mit Frauenorganisationen und deren Arbeitssituation in Indien auseinander. Der anschließende Vortrag von Clemens Jürgenmeyer vom Arnold-Bergstraesser-Institut befasst sich mit der Situation der Frauen in Indien und der Entwicklung der Frauenrolle aus geschichtlichen und traditionellen Gesichtspunkten bis in die heutige Zeit. Zudem wird er einen Ausblick auf zukünftige Potenziale zur Änderung der Frauenrolle und –rechte in Indien geben. Clemens Jürgenmeyer ist Soziologe und Indologe und beschäftigt sich seit 40 Jahren mit Indien. Im Anschluss an Film und Vortrag besteht die Möglichkeit, sich mit Clemens Jürgenmeyer und den Mitarbeiterinnen von "Wasser ist Leben" auszutauschen und den Abend ausklingen zu lassen.



30-11-2014


Im Rahmen von CINEMA fairbindet

Sonntag, 30. November 2014 - 17:30 Uhr
Kommunales Kino Freiburg - Eintritt 6€ / ermäßigt 4€.

CONCERNING VIOLENCE
Schweden/USA/Dänemark 2014 / 85 Min. / Regie: Göran Hugo Olsson / deutsche Untertitel

"Concerning Violence – Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence" setzt sich mit den afrikanischen Befreiungsbewegungen der 60er, 70er und 80er Jahre auseinander. Neu entdecktes Archivmaterial über die gewaltvolle Konfrontation mit den Kolonialmächten wird kombiniert mit Zitaten aus Frantz Fanons Text zur Entkolonialisierung "Die Verdammten dieser Erde". Die Musikerin Lauryn Hill erweckt die Textstellen mit ihrer Stimme zum Leben. Die Analysen Fanons über die Folgen der Kolonialisierung Afrikas und sein Plädoyer für den Aufbau einer gerechteren Welt sind ebenso Thema des Films wie die Emanzipation der Frau, die mit der kolonialen Befreiung zusammengehört. • Vor der Aufführung am 26. November präsentiert die Künstlerin Jazzmin Tutum aus Gabun/Jamaika in ihrer Perfomance lyrisch-perkussive Sounds und eine Manuskriptlesung aus ihrer neuesten Arbeit. Die Themen sind: colonial and postcolonial history, unwelcome explorers of the 21th century, women in war zones.

Informationen zum Thema "Gewalt an Frauen"

Sonntag, 30. November 2014 - 14:00 – 19:30 Uhr
Weihnachtsmarkt Freiburg



01-12-2014


Fotoreportage und Vortrag über das Leben in den Rotlichtvierteln Indiens und die Arbeit von Maiti Nepal und Resuce Foundation

Verschleppt – Verkauft – Gerettet  Menschenhandel und Zwangsprostitution in Nepal und Indien.

Montag, 01. Dezember 2014 - 19:00 Uhr Eintritt frei
Centre Culturel Français Freiburg – Conrad Schroeder Institut e.V.,
Münsterplatz 11 - Im Kornhaus, 79098 Freiburg

Menschenhandel - das Wort klingt nach einem Relikt aus der Zeit der Kolonialisierung. Tatsächlich boomt das Geschäft mit der Handelsware Mensch nach aktuellen Untersuchungen mehr denn je. Menschenhandel ist ein globales Verbrechen, das jeden Kontinent und nahezu alle Länder auf dieser Welt betrifft. Er hat ungeahnte Ausmaße angenommen. Menschenhandel betrifft Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts und nahezu jeder ethnischer Herkunft. In einem packenden Vortrag berichtet die BONO-Direkthilfe e.V. über die Realität in den Rotlichtvierteln Indiens und Nepals sowie über den erfolgreichen Kampf ihrer dortigen Partnerorganisationen - Maiti Nepal und Resuce Foundation - gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution - für Menschenwürde und Selbstbestimmung.

Vortrag der Strafrechtlerin Katja Ravat. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Montag, 01. Dezember 2014 - 18:00 Uhr
Amt für Bürgerservice, Basler Str. 2 / Erdgeschoss.

Der Paragraph §177, der sexuelle Nötigung und Vergewaltigung unter Strafe stellt, weist nicht tragbare Schutzlücken auf. Viele Verfahren gegen Täter werden aufgrund mangelnder Gewaltanwendung oder fehlender Drohung für Leib und Leben eingestellt. Es liegt nicht unbedingt an der Glaubhaftigkeit der Aussage des Opfers vielmehr an der derzeitigen Definition und Auslegung des bestehenden §177.



02-12-2014


"Häusliche Gewalt und das soziale Umfeld"

Interdisziplinäre Fachtagung - "Häusliche Gewalt und das soziale Umfeld"

Dienstag, 02. Dezember 2014 - 9:00 – 15:45 Uhr
Historisches Kaufhaus, Kaisersaal,
Münsterplatz, Freiburg

Familien, in denen Beziehungsgewalt auftritt, leben in Städten, auf dem Land, auch wenn die Einsatzzahlen der Polizei sehr unterschiedlich sind. Die ReferentInnen zeigen, welcher zusätzlichen Bemühungen es vor Ort bedarf, damit die Unterstützung durch Institutionen und Nachbarschaft besser gelingen kann. ArbeitgeberInnen und KollegInnen können wirkungsvoll unterstützen, wenn sie wissen, welche Hilfeangebote es gibt. Auch ÄrztInnen sind wichtige AnsprechpartnerInnen, um an das lokale Unterstützungssystem weiterleiten zu können. Da Beziehungsgewalt nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Teenagern auftritt, sind auch alle, die im schulischen und jugendpädagogischen Bereich arbeiten, AnsprechpartnerInnen. Sie sollten über Ursachen und Wirkungen von Gewaltbeziehungen Bescheid wissen, um hilfreich agieren zu können. Die Tagung möchte den Blick der TeilnehmerInnen auf die Beziehungsgewalt und ihre Mechanismen schärfen, damit sich Betroffene leichter öffnen und Veränderungen einleiten können. Die Veranstaltung bietet zudem ein gutes Forum zum Austausch und der Vernetzung.

Vorbilder, die sich der Unterdrückung von Frauen stellen und mit all Ihrer Kraft engagieren!

Dienstag, 02 Dezember 2014 - 18:00 bis 19:30 Uhr,
Café der Fabrik. Hauptgebäude 1. OG
Habsburgerstraße 9, 79104 Freiburg

Es werden Frauen vorgestellt, die uns allen Vorbild sein können. In der anschließenden Reflektion und mit praktischen Übungen aus dem Selbstbehauptungstraining machen wir uns auf die Suche nach unseren eigenen Ressourcen • Leitung: Gertrud Schröder, Affektkontrolltrainerin, Kampfkunstlehrerin.

Sondersendung zu den Aktionstagen "16 Tage gegen Gewalt an Frauen"

südnordfunk - Sondersendungen zu den Aktionstagen

Dienstag, 02. Dezember 2014 • 16:00 bis 17:00 Uhr
auf 102,3 MHz oder per livestream auf rdl.de

"16 Tage gegen Gewalt an Frauen" weltweit – mit Beiträgen aus Kenia und Indonesien



03-12-2014


Karin Nordmeyer, Vorsitzende UN Women Nationales Komitee Deutschland

Mittwoch, 03. Dezember 2014 - 19:30 Uhr - Eintritt frei
Volkshochschule im Schwarzen Kloster, Theatersaal,
Rotteckring 12, 79098 Freiburg

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren", Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN von 1948, schreibt die Gleichstellung der Geschlechter als ein Menschenrecht fest. Die Realität sieht anders aus: Weltweit erleben Frauen aller Altersstufen tagtäglich Gewalt: häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Zwangsprostitution, Frauenhandel, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung, Femizid, Abtreibung weiblicher Föten ebenso wie sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten. Viel zu oft bleiben diese schweren Menschenrechtsverletzungen straflos. Die Diskriminierung von Frauen und Mädchen ist in vielen Kulturen noch weit verbreitet - sie stellt jedoch ein Haupthindernis für das Erreichen der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern dar.

gODDESSES – We Believe we Were Born Perfect von Sylvie Cachin | Schweiz/Südafrika 2011 - 75 Min. mit englischen und französischen Untertiteln

Mittwoch, 03. Dezember 2014 - 19:00 Uhr
Kommunales Kino, Galerie,
Urachstraße 40, 79104 Freiburg

Eintritt 6€ / ermäßigt 4€.

Im neuen Südafrika wirken Frauen aktiv der verbreiteten Gewalt zwischen den Geschlechtern entgegen. Unabhängige Frauen, die sich auf ihren Wert in der Gesellschaft aus vorkolonialer Zeit besinnen, beanspruchen ihren Platz und stellen ihre Taten und Träume vor: Die lesbische Aktivistin Ndumie Funda tritt mit der von ihr gegründeten Organisation "Luleki Sizwe Organisaton" für die Rechte von lesbischen
Frauen in den Townships ein, die Tänzerin und Choreographin Mamela Nyamza stellt einen zeitgenössischen Tanz vor und die als Kind vertriebene Ouma ’Una Rooi berichtet, wie sie erst über 70 Jahre später in ihre alte Heimat zurückkehren durfte. • Anschließend: Audiobeitrag der Südafrikanischen Künsterlin Zanele Muholi und Gespräch mit den Lebenskünstlerinnen, in dem es u.a. um die Homophobie gegen (migrantische) Frauen und Transgender gehen wird.



04-12-2014


Leider muss die Informationsveranstaltung zu unserem großen Bedauern ausfallen, da die Referentin erkrankt ist.

Leider muss die Informationsveranstaltung zu unserem großen Bedauern ausfallen, da die Referentin erkrankt ist.

Donnerstag, 04. Dezember 2014 - 19:30 Uhr Eintritt frei
Wildwasser e.V., Basler Straße 8, Freiburg

Informationsveranstaltung für alle, die mit betroffenen Mädchen / jungen Frauen privat oder beruflich zu tun haben



05-12-2014


ein frauengeschichtlicher Stadtrundgang mit Birgit Heidtke

Freitag, 05. Dezember 2014 - 11:00 Uhr
Startpunkt ist der Colombipark, Fontäne

Schlagartig veränderte sich das Alltagsleben, als Freiburg mit Beginn des 1. Weltkriegs Frontstadt und Truppenstandort wurde. Der Rundgang mit Birgit Heidtke zeigt die Geschichte aus Sicht der Frauen: Politikerinnen im Nationalen Frauendienst, Kochkisten und Klassendünkel, Frauenarbeit in Männerdomänen. Außerdem geht es um Pionierinnen der Friedensbewegung und um die Anfänge der Republik.

Vortrag, Bilder und Diskussion mit Victoria Moncada und Angela del Carmen Palma aus Wiwilí

Das Schweigen brechen  Frauen in Nicaragua kämpfen gegen Gewalt

Freitag, 05. Dezember 2014 - 19:30 Uhr Eintritt frei
ESG - Ev. Studierendengemeinde Freiburg,
Turnseestraße 16, 79102 Freiburg

Gewalt in der Familie und sexueller Missbrauch von Frauen und Mädchen sind in Nicaragua weit verbreitet. Für Betroffene ist es sehr schwierig, über dieses Thema zu sprechen oder Hilfe zu bekommen. Obwohl es in Nicaragua spezielle Frauenkommissariate gibt und ein neues Gesetz Gewalt gegen Frauen in vielfältiger Weise unter Strafe stellt, schrecken viele der Opfer vor dem Schritt einer Anzeige zurück. Victoria Moncada ist Gründerin und Leiterin des Frauen- und Kinderhauses in Wiwilí, der Partnerstadt Freiburgs, das von der lokalen gemeinnützigen Frauenvereinigung AMEWINS getragen wird. Victoria Moncada und ihre Kollegin, die Vizebürgermeisterin von Wiwilí N.S., Angela del Carmen Palma werden über die Situation der Frauen in Nicaragua berichten und ihre Arbeit im Frauenhaus von Wiwilí vorstellen.

Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
Aufbaukurs für Mädchen von 11 – 14 Jahren

Freitag, 05. Dezember 16:00 – 18:00 Uhr
& Samstag, 06. Dezember 10:00 – 14:00 Uhr
& Sonntag, 07. Dezember 2014 - 10:00 – 13:00 Uhr
Feministisches Zentrum, Faulerstraße 20, 79098 Freiburg (im Hof)

Wen-Do ist für Mädchen und junge Frauen, die ihre Kräfte nutzen und die lernen wollen, sich durchzusetzen, sich behaupten und verteidigen zu können. Die eigenen Stärken kennen und besser für sich einsetzen – nicht nur in gefährlichen Situationen, sondern im ganz gewöhnlichen Alltag, "nein!" sagen – Grenzen setzen. Was wirkt gut gegen Belästigungen oder üble Anmache? Wenn du übergangen, lächerlich gemacht, ausgegrenzt oder sogar körperlich angegriffen wirst?



06-12-2014


Übungen zur Entspannung und Kräftigung

Samstag, 06. Dezember 2014 - 10:00 bis 11:00 Uhr Eintritt frei
Fabrik Freiburg, Hauptgebäude, Eingang Metalltreppe bei der Fahrradwerkstatt (hinten),
Habsburgerstraße 9, 79104 Freiburg

Das Training widmet sich der Schulung von Haltung und Zuversicht, Aufrichtung und Klarheit auf vier Ebenen – sensomotorisch, spirituell, kognitiv und emotional. Durch alltagsbezogene Analogien begleiten die Übungen die Weiterentwicklung auf den Ebenen der Begegnung – mit sich selbst und anderen und wird so zum "angewandten Qigong". Zu diesem Kurs braucht es Neugierde und die Offenheit "über den Tellerrand zu schauen". Die Körperübungen sind für jedes Alter geeignet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme, dunkle Trainingskleidung mitbringen. • Leitung: Gertrud Schröder, Kampfkunstlehrerin und Affektkontrolltrainerin.

Selbstbehauptung für Mädchen: Mehr als Selbstverteidigung
Leitung: Gertrud Schröder, Affektkontrolltrainerin, Kampfkunstlehrerin

Samstag, 06. Dezember 2014 - 15:00 bis 18:00 Uhr
Fabrik Freiburg, Hauptgebäude, Eingang Metalltreppe bei der Fahrradwerkstatt (hinten),
Habsburgerstraße 9, 79104 Freiburg

In einem geschützten Rahmen - dem Dojo - und mit klaren Regeln lernen wir unseren Körper, unsere Gefühle, unseren Geist, unsere Wünsche und Ziele besser kennen. Die Körperwahrnehmung verbessern, persönliche Stärken schätzen, eigene und fremde Grenzen respektieren – das sind einige der Ziele im Selbstbehauptungskurs. Denn wer sein Selbst behaupten will, muss es zunächst einmal selbst kennen. Wir beschäftigen uns mit den Kräften der vier Tierbilder Bär, Kranich, Tiger und Schlage und übertragen diese Kräfte auf Alltagssituationen. Bitte bequeme Trainingskleidung mitbringen. Leitung: Gertrud Schröder, Kampfkunstlehrerin

Soli-Fest für die Frauen der Welt – im Rahmen der 16 Days-Kampagne 16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen

Samstag, 06. Dezember 2014 um 19:30 Uhr
Weingut Andreas Dilger, Urachstr. 3, Freiburg

www.weingut-andreas-dilger.de

Benefiz-Konzert
Mike Sillmann (Bass) und Catharina Kaffenberger, Sängerin und Liedermacherin (Piano, Guitar, Voc.)

und
Steve Schroyder & AlienVoices Pionier der kosmisch sphärischen Musik ... und Obertongesang

Wir wollen feiern

Das Aktionsbündnis möchte aus Anlass der Aktionstage ''16 Tage gegen Gewalt an Frauen'' ein gemeinsames Fest mit Benefiz-Konzert feiern.

Der Film von Dagmar Schultz vermittelt Audre Lordes Beiträge zu dem deutschen Diskurs über Rassismus, Xenophobie, Antisemitismus, Klassenunterdrückung und Homophobie. Dokumentarfilm, 79 min

Samstag, 06. Dezember 2014 - 18:00 Uhr
fz feministisches zentrum freiburg
Faulerstraße 20 Grethergelände
Bewegungsraum - barrierefrei FÜR: frauen_lesben_trans_inter*

Audre Lorde wurde bekannt als afrikanisch-amerikanische Schriftstellerin und
Ikone in den afrikanisch-amerikanischen und lesbischen feministischen
Bewegungen in den USA. Sie kam 1984 aus New York zur deutschsprachigen
Veröffentlichung ihrer Werke und als Gastprofessorin an der Freien
Universität nach Berlin. In den Jahren 1984 bis 1992 verbrachte sie Monate in dieser Stadt.



07-12-2014


Informationen zum Thema "Gewalt an Frauen"

Sonntag, 07. Dezember 2014 - 14:00 – 19:30 Uhr
Weihnachtsmarkt Freiburg



08-12-2014




09-12-2014


Vortrag mit Präsentation - Monika Seiller, AGIM

Dienstag, 09. Dezember 2014 - 19:30 Uhr Eintritt frei
Galerie im Alten Wiehrebahnhof - Kommunales Kino,
Urachstraße 40, 79104 Freiburg

1017 indigene Frauen wurden von 1980 bis 2012 in Kanada ermordet, 164 gelten als vermisst und 225 weitere Fälle sind ungeklärt. Diese schockierenden Zahlen bestätigte eine Untersuchung der kanadischen Bundespolizei in ihrem Abschlussbericht von 2014. Bereits 2004 hatten die "Native Women’s Association of Canada (NWAC)" sowie Amnesty Canada auf das erschreckende Ausmaß der Gewalt an indigenen Frauen hingewiesen. Dennoch weigerten sich die Behörden, die Zahlen anzuerkennen. 2013 wies Human Rights Watch nach, dass in vielen Fällen auch die Polizeibehörden in die Gewalt an indigenen Frauen verstrickt sind. Umso überraschender, dass nun die kanadische Bundespolizei selbst die aktuellen Zahlen veröffentlichte. Die jahrelangen weltweiten Proteste zeigen damit erstmals Erfolge. • Referentin: Monika Seiller, Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte e.V.



10-12-2014


mit Pfarrerin Ute Niethammer, Evang. Frauen in Baden und Pfarrer Michael Philippi, ESG

Mittwoch, 10. Dezember 2014 - 18:00 Uhr
Christuskirche, Turnseestraße, Freiburg Wiehre

UN Tag der Menschenrechte